Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

Foto: Bildleiste von Titz

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Außenstelle Titz

Arbeitsgebiet

Seit den siebziger Jahren unterhält der Landschaftsverband Rheinland eine eigene Außenstelle, die die Archäologie im Vorfeld der Braunkohletagebaue in der Kölner Bucht betreut. Seit 1995 ist die Außenstelle in einem restaurierten Gutshof in Titz-Höllen untergebracht. Das Arbeitsgebiet der Außenstelle umfasst die aktuellen Braunkohlentagebaue Garzweiler, Hambach und Inden. Dort werden großflächige siedlungsarchäologische Ausgrabungen vorgenommen. Die einzigartige Größenordnung macht das Gebiet zu einer der am besten erforschten Regionen Europas. Die Arbeiten werden in enger Abstimmung mit dem Verursacher durchgeführt. Die RWE-Power AG unterstützt die Archäologen durch umfangreiche Hilfsleistungen in Form von Baggern, Messarbeiten und Sachleistungen. Die Basis der bodendenkmalpflegerischen Erkenntnis bildet eine intensive und möglichst lückenlose Prospektion der abgehenden Landschaftsflächen von jährlich etwa 360 Hektar Größe. Trotz der relativ guten Ausstattung können aus Gründen der Arbeitskapazität nur etwa 5 % der bekannten Fundplätze systematisch ausgegraben werden. Dies zwingt zur sorgfältigen Auswahl nach Gründen der wissenschaftlichen Bedeutung. In diesem Zusammenhang ergibt sich oft eine enge Kooperation mit Forschern und Studenten der vor- und frühgeschichtlichen Universitätsinstitute.

Karte der Abbaugebiete in der Braunkohle.

 

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