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Die Außenstelle unter der Leitung von Dr. Udo Geilenbrügge besitzt 28 feste Mitarbeiter sowie 2 Zivildienststellen. Die Tagebaue werden von den Wissenschaftlern Dr. Wolfgang Gaitzsch, Dr. Udo Geilenbrügge, Dr. Ulla Münch und Dr. Alfred Schuler betreut. Mit Mitteln der Stiftung zur Förderung der Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier können Sonderprojekte mit Zusatzpersonal gefördert werden. Die Museumspädagogik obliegt zur Zeit Brigitte Stelter, die Schulklassen in der Außenstelle führt. Für Schulabgänger ist es seit kurzem möglich, im Rahmen eines freiwilligen Jahres auf den Ausgrabungen mitzuarbeiten. Aus Mitteln der Denkmalförderung werden regelmäßig 6 bis 9 Studenten finanziert, die während der Semesterferien beschäftigt werden, um bei der Prospektion und auf den Grabungen zu helfen.

Einzigartig in Europa ist die 1990 gegründete Stiftung vom Land Nordrhein Westfalen, dem Landschaftsverband Rheinland und der RWE-Power. Das Stiftungskapital von 17,1 Millionen Euro dient zur Förderung der Archäologie im Tagebaugebiet. Gefördert werden Sonderprojekte in Form von zusätzlichen Ausgrabungen, Sonderprospektionen und Forschungen der Universitätsinstitute. Studenten, die sich mit Ausgrabungen und Funden aus dem Braunkohlenrevier beschäftigen, können Stipendien zur Anfertigung von Magister- und Doktorarbeiten gewährt werden.
Geschäftsführung: Landesdirektor Harry K. Voigtsberger/ stellvertr. Geschäftsführerin R. Kleiner, Stiftung zur Förderung der Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier, Kennedyufer 2; 50679 Köln.
Überregional bedeutende Fundstellen und Funde aus dem Arbeitsgebiet der Außenstelle sind: die Königshovener Schamanenmaske, die ersten Bauern im Rheinland (Bandkeramik auf der Aldenhovener Platte), das spätlatènezeitliche Flachlandoppidum Hambach 382, römische Landhäuser und Motten wie z.B. der Husterknupp bei Frimmersdorf.