LVR-Amt für
Bodendenkmalpflege
im Rheinland
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Tüllenkanne Pingsdorfer Machart, um 1200, Fundort Brauweiler (Foto: Alfred Schuler, LVR-ABR)

Archäologie
im Rheinland

Archäologietour Bergisches Land am Sonntag, 15. Oktober 2017

Verborgene Denkmäler - Regionalgeschichte fachkundig erläutert

In der vom LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland vor zwei Jahren ins Leben gerufenen Reihe der rechtsrheinischen Archäologietouren macht die Veranstaltung in diesem Jahr Station im Rheinisch-Bergischen Kreis. Am Sonntag, 15. Oktober 2017, zwischen 10 und 18 Uhr, werden fünf überwiegend wenig bekannte Denkmäler vorgestellt.

Das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland und das Kulturbüro des Rheinisch-Bergischen Kreises laden herzlich dazu ein, an diesem Tag die Ziele der Archäologietour selbst zu erfahren oder mit organisierten Bustouren zu erkunden und bei geführten Wanderungen die Vielfalt der archäologischen Hinterlassenschaften dieser Region kennenzulernen.
Faltblatt zum Herunterladen (PDF, 763 KB)

Bus-Exkursionen: Noch Plätze frei!

Die Ziele der diesjährigen Archäologietour Bergisches Land werden mit Bussen der Wupper-Sieg AG angefahren. Start und Ziel ist der große Platz vor dem Kreishaus, Am Rübezahlwald, in Bergisch Gladbach. Die Abfahrt ist um 9.30 Uhr. Alle Busteilnehmer bekommen Kopfhörer, die Vorträge der Führungskräfte im Gelände können auf diese Weise gut verfolgt werden.
Detailinformationen zu den Busexkursionen...


Die Ziele der Archäologietour

Bei der Archäologietour Bergisches Land werden fünf Bodendenkmäler vorgestellt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden zwischen 10 und 18 Uhr die archäologischen Denkmäler - auch anhand von Plänen und Funden - im Gelände vorstellen. Die Teilnahme ist kostenlos. Folgende Objekte werden präsentiert:

Bergisch Gladbach: Erdenburg

Wall- / Grabenanlage bei Bensberg/Moitzfeld aus vorgeschichtlicher Zeit, heute wohl die bekannteste archäologische Fundstelle des Bergischen Landes.
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Bergisch Gladbach: Römische Kalköfen

Weit weniger bekannt sind Kalkbrennöfen der römischen Kaiserzeit bei Bergisch Gladbach-Sand, die vom LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland erst in den letzten Jahren erforscht wurden und nun erstmals einer größeren Öffentlichkeit vor Ort präsentiert werden.
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Odenthal: Wallanlage "Alte Burg" Erberich

In Odenthal-Erberich erwartet die Gäste der Archäologietour 2017 eine sogenannte Abschnittsbefestigung aus fünf hintereinanderliegenden Wällen, über die man bislang kaum etwas weiß. Die Archäologen des LVR wollen sie daher näher untersuchen und einen Untersuchungsschnitt anlegen. Bei der Ausgrabung kann man am 15. Oktober live zuschauen. An dieser Station wird der Verein "Landschaft und Geschichte" aus Odenthal einen Imbiss und Getränke anbieten.
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Rösrath: Bergbaurelikte Grube Schnepfenthal

Die mittelalterlichen und neuzeitlichen Bergbaurelikte der Grube Schnepfenthal bei Rösrath-Bleifeld sind zwar nicht so bekannt wie die nur zwei Kilometer westlich liegenden Hinterlassenschaften auf dem Lüderich, in ihrer Deutlichkeit im Gelände sind sie aber nicht minder beeindruckend und stellen ein typisches Beispiel der bergischen Kulturlandschaft dar.
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Overath: Burgruine Großbernsau

Mit der Burgruine Bernsau wird in Overath der stark verfallene Sitz eines angesehenen Adelsgeschlechts des hohen und späten Mittelalters im Bergischen Land aus seinem Dornröschenschlaf erweckt.
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Wichtige Hinweise

Erreichbarkeit und Kleidung

Die archäologischen Ziele sind zum Teil nur über einfache, unbefestigte Waldwege zu erreichen. Diese können nach bzw. bei Regen rutschig und auch durchnässt sein. Zum Teil weisen die Wege leichte Steigungen bzw. Gefälle auf. Gehbehinderte Personen sollten dies berücksichtigen (s. auch Detailinfos zu den einzellen Objekten). Geschlossene, rutschfeste Schuhe sind für alle Teilnehmer unbedingt erforderlich. Je nach angekündigter Witterung sollte eine warme und regenfeste Kleidung gewählt werden.

Rücksicht auf die Natur

Die Ziele befinden sich in Wald- bzw. Naturgebieten, teilweise auch auf Privatgelände. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, die Wege nicht zu verlassen und Absperrungen zu beachten.